Vorteile Sinuskommutierung

Die Motorregler der D-Sinus Reihe sind sinus-kommutierende Drehzahlsteller auf dem neuesten Stand der Technik.
Bei diesem Kommutierungsprinzip wird der Motorstrom zu einem Sinus geregelt, um eine optimale und hocheffiziente Ansteuerung des Motors zu gewährleisten.

Durch die integrierte Stromüberwachung wird ein „Überfahren“ des Motors verhindert. Aufgrund der Sinuskommutierung entsteht ein wesentlich ruhigerer Motorlauf als bei einer Blockkommutierung, zudem ist die Motorerwärmung deutlich geringer.

 

Zur Übersicht sind nachfolgend die Block- und Sinuskommutierung auszugsweise beschrieben:

Blockkommutierung:

Motor mit n Polpaaren (Position auf 60°/n genau bekannt; Kommutierung
alle 60°/n).
Blockförmige Phasenströme (Drehmomentrippel, Vibrationen, Summen).
Blockkommutierung mit oder ohne Hallsensoren ist dadurch charakterisiert,
dass der Motorstrom immer nach 60° (oder nach 60°/n) abrupt geschaltet wird.

Sinuskommutierung:

Sinusförmige Phasenströme (120° Phasenverschoben, ähnlich zu
Synchronmotor mit variabler Frequenz, kein Drehmomentrippel, hoher
Gleichlauf, hohes Anlaufmoment).
Ein hoher Gleichlauf wird erreicht, indem die Phasenströme graduell
angeglichen werden. Durch den sinusförmigen Stromverlauf erhöht sich die Effizienz, zudem ist das erzeugte Drehmoment im Gegensatz zur Blockkommutierung konstant.